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Rückbau & Entkernung in Berlin & Brandenburg

Ob Wohnung, Büro oder ganzes Gebäude: Wir entkernen sortenrein, prüfen vorher auf Schadstoffe und koordinieren den Ablauf bis zum leeren Rohbau – auf Wunsch zusammen mit der Sanierung aus einer Hand.

Was bedeutet Entkernung?

Kurz gesagt: Beim Entkernen wird ein Gebäude, eine Etage oder eine Wohnung bis auf die tragende Struktur zurückgebaut. Innenwände, Deckenverkleidungen, Bodenaufbauten, Türen, Installationen und Einbauten kommen heraus – der Rohbau bleibt stehen.

Selektiver Rückbau heißt: Wir bauen schrittweise und nach Materialien getrennt zurück, statt alles auf einmal herauszureißen. Holz, Metall, Bauschutt, Gips und Mischabfall landen in getrennten Containern. Das spart Entsorgungskosten, weil sortenreine Abfälle günstiger verwertet werden, und es verhindert, dass Schadstoffe den gesamten Abfall verunreinigen.

Vor dem Rückbau: Schadstoffe prüfen

In Gebäuden, die vor etwa 1995 gebaut oder saniert wurden, stecken häufig Schadstoffe in Materialien, die beim Rückbau als Erstes fallen: Asbest in Fliesenklebern, Bodenbelägen, Spachtelmassen und Rohrisolierungen, PAK in teerhaltigen Klebern und Dachpappen, alte Mineralwolle (KMF) in Dämmungen und PCB in Fugenmassen. Wer solche Materialien einfach abschlägt oder herausreißt, verteilt Fasern und Staub im ganzen Gebäude. Das ist gefährlich und macht die anschließende Sanierung deutlich teurer.

Deshalb beginnen wir mit einer Materialprobe: Die Probenahme vor Ort dauert meist 1 bis 2 Stunden, das Laborergebnis liegt in der Regel nach etwa 5 Werktagen vor. Sind Schadstoffe nachgewiesen, bauen wir diese Materialien zuerst unter Schutzmaßnahmen aus – mit Sachkunde nach TRGS 519 – und erst danach folgt der normale Rückbau.

Entkernung in Berlin: So gehen wir vor

  1. Besichtigung und Bestandsaufnahme: Wir sehen uns das Objekt an, klären den Umfang und prüfen verdächtige Materialien.
  2. Schadstoffprüfung: Materialproben, Laboranalyse und Bewertung, bevor der erste Hammer fällt.
  3. Schriftliches Angebot: Leistungsumfang, Entsorgung und Ablauf stehen schwarz auf weiß.
  4. Einrichtung der Baustelle: Schutz von Treppenhaus und Aufzug, Container, Absprache mit Hausverwaltung und Nachbarn.
  5. Rückbau in Etappen: Erst belastete Materialien unter Schutz, dann Einbauten, Böden, Wände und Decken – sortenrein getrennt.
  6. Entsorgung und Übergabe: Fachgerechte Entsorgung, auf Wunsch mit Nachweisen, und besenreine Übergabe.

Tragende Wände und Decken fassen wir nur an, wenn die statische Seite vorher geklärt ist.

Was wir zurückbauen

  • Nicht tragende Innenwände aus Trockenbau oder Mauerwerk
  • Abgehängte Decken, Deckenverkleidungen und Dämmungen
  • Bodenaufbauten: Beläge, Kleber, bei Bedarf auch Estrich
  • Fliesen an Wand und Boden
  • Türen, Zargen, Einbauschränke und Küchen
  • Sanitärobjekte sowie Leitungen nach Freischaltung durch den Fachbetrieb
  • Dachpappen, Rohrisolierungen und andere belastete Materialien im Rahmen der Sanierung

Typische Objekte sind Wohnungen und Mehrfamilienhäuser, Praxen, Büros und Ladenflächen in Berlin und Brandenburg – für Eigentümer, Hausverwaltungen, Bauträger und Gewerbe. Bis zum kompletten Gebäuderückbau stimmen wir Statik und Genehmigung vorab mit Ihnen ab.

Rückbau und Sanierung aus einer Hand

Der Vorteil bei uns: Sie brauchen keine zweite Firma für die Schadstoffe. Wir übernehmen Asbest-, PAK- und Schimmelsanierung und den Rückbau in einem Ablauf, ohne Wartezeiten zwischen zwei Betrieben. Und wenn die Fläche leer ist, bauen wir auf Wunsch gleich wieder auf: Trockenbau, Bodenbeläge und Fliesen.

Was kostet eine Entkernung?

Einen Pauschalpreis gibt es nicht, weil jedes Objekt anders ist. Die Kosten hängen ab von Fläche und Aufbau, von der Materialmischung, von Schadstoffen, vom Zugang (Etage, Aufzug, Tragewege), von den Entsorgungsmengen und vom gewünschten Termin. Nach der Besichtigung bekommen Sie ein schriftliches Angebot, in dem die Entsorgung enthalten ist. Die Erstberatung ist kostenlos.

Einblick in unsere Arbeit

Eine passende MANOVA-Referenz: Entkernung und Rückbau einer Wohnanlage in Brandenburg an der Havel (2023).

Häufige Fragen zu Rückbau und Entkernung

Brauche ich für eine Entkernung eine Genehmigung?

Eine reine Innenentkernung ohne Eingriff in tragende Bauteile oder die Fassade ist in der Regel genehmigungsfrei. Anders sieht es aus, wenn tragende Wände betroffen sind, das Gebäude unter Denkmalschutz steht oder ein kompletter Abbruch geplant ist. Das klären wir vor dem Angebot mit Ihnen; verbindliche Auskunft gibt das zuständige Bauamt.

Was passiert, wenn beim Rückbau Asbest gefunden wird?

Dann stoppen die Arbeiten in diesem Bereich, der Bereich wird gesichert und das Material beprobt. Ist Asbest nachgewiesen, sanieren wir den Bereich nach TRGS 519 und machen danach mit dem Rückbau weiter. Genau deshalb prüfen wir verdächtige Materialien lieber vorher.

Wie lange dauert eine Entkernung?

Das hängt von Fläche, Aufbau, Schadstoffen und Zugang ab. Die voraussichtliche Dauer steht in Ihrem Angebot, inklusive Einrichtung und Entsorgung.

Entsorgen Sie den Bauschutt?

Ja. Wir stellen die Container, trennen sortenrein und entsorgen fachgerecht. Auf Wunsch erhalten Sie die Entsorgungsnachweise für Ihre Unterlagen.

Arbeiten Sie auch in bewohnten Häusern?

Ja. Wir schützen Treppenhaus und Aufzug, arbeiten staubarm, halten die Arbeitszeiten ein und stimmen den Ablauf mit der Hausverwaltung und den Nachbarn ab.

Fachliche Grundlagen

Zum Nachlesen: Die folgenden offiziellen Informationen erläutern die fachlichen Grundlagen. Welche Untersuchung und Schutzmaßnahmen Ihr Gebäude benötigt, klären wir im konkreten Fall.

Rückbau geplant? Wir schauen uns das Objekt an.